Sodbrennen, saures Aufstoßen oder ein unangenehmes Brennen hinter dem Brustbein können Anzeichen eines gastroösophagealen Refluxes sein. Dabei gelangt Magensäure beziehungsweise Mageninhalt zurück in die Speiseröhre und kann dort die Schleimhaut reizen. Häufig lassen sich die Beschwerden durch einfache Veränderungen im Alltag deutlich reduzieren.
Was bei Reflux helfen kann
- Kleinere Mahlzeiten: Mehrere kleinere Mahlzeiten können besser verträglich sein als wenige sehr große Mahlzeiten.
- Abends frühzeitig essen: Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zubettgehen sollten möglichst einige Stunden liegen.
- Individuelle Auslöser beachten: Kaffee, Alkohol, Nikotin, sehr fettreiche oder scharfe Speisen können Beschwerden verstärken. Beobachten Sie, was Ihnen persönlich nicht bekommt.
- Nach dem Essen aufrecht bleiben: Vermeiden Sie es, sich direkt nach einer Mahlzeit hinzulegen oder stark nach vorne zu beugen.
- Lockere Kleidung tragen: Enge Hosen, Gürtel oder andere Kleidung, die auf den Bauch drückt, können Refluxbeschwerden verstärken.
- Gewicht im Blick behalten: Bei Übergewicht kann eine Gewichtsreduktion die Refluxbeschwerden deutlich verbessern.
- Nachts erhöht schlafen: Bei nächtlichem Reflux kann es hilfreich sein, das Kopfende des Bettes anzuheben.





